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January 5, 2016

FICO klärt auf: Zehn Fakten rund um das Thema Geld

January 5, 2016

München, 22. Dezember 2015 – Weihnachten ist die Zeit des Schenkens – und die Zeit des Geldausgebens. Fast täglich nutzen wir Geld, doch was wissen wir eigentlich darüber? Ist Papiergeld zum Beispiel tatsächlich aus Papier? Wo wurde die Einkommenssteuer erfunden – und wo der erste Geldautomat aufgestellt? Die teils skurrilen Antworten auf diese spannenden Fragen rund um die Themen Geld, Steuern und Finanzen gibt FICO, ein führender Anbieter von Predictive Analytics und Softwarelösungen für Entscheidungsmanagement.

  1. „Papier“geld
    Die Bezeichnung Papiergeld ist eigentlich nicht ganz korrekt, zumindest nicht in allen Ländern. Die Eurobanknoten bestehen nicht aus gewöhnlichem Papier, sondern aus stärkefreier Baumwolle. Dadurch sind sie besonders stabil. Im Durchschnitt haben Banknoten eine Lebensdauer von etwa zwei Jahren.
  2. Falsche Brücke
    Als Symbol der europäischen Einheit ist auf dem 50 Euro-Schein eine Brücke abgebildet. Obwohl es in Europa genug berühmte Brücken gibt, die als Vorlage hätten dienen können, fiel für den Schein die Wahl auf ein fiktives Bauwerk – um Streit unter den Mitgliedsstaaten zu vermeiden.
  3. Rotes Känguru auf Deutschlandtour
    Sie hat einen Durchmesser von fast 80 Zentimetern, ist zwölf Zentimeter dick und damit die größte geprägte Münze der Welt: Das "Rote Känguru" aus der australischen Münzprägeanstalt Perth Mint. Die Münze besteht aus 24 Karat Edelmetall, wiegt eine Tonne und ist fast 30 Millionen Euro wert. 2014 wurde das gute Goldstück auf einer Deutschland-Tour in mehreren Städten präsentiert.
  4. God save the Queen!
    Auf dem Roten Känguruh ist Queen Elisabeth II. abgebildet – keine andere Persönlichkeit ist häufiger auf Münzen und Scheinen zu sehen. Seit ihrem Amtsantritt gab es bereits fünf Bildnisse der Queen auf britischen Pfund- und Penny-Münzen, das aktuelle stammt aus dem März 2015.
  5. Das $-Zeichen – ein Symbol
    Auch wenn es das vielleicht bekannteste Symbol überhaupt für Geld ist, seine Herkunft ist unbekannt. Das Zeichen wurde zunächst für den spanisch-mexikanischen Peso (Piaster) verwendet. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde es mit der Einführung der US-Währung von den Vereinigten Staaten mit dem Wort „Dollar“ übernommen – zu seiner Herkunft existieren jedoch verschiedene Theorien.
  6. Geldwäsche – wörtlich zu nehmen!
    Geldwäsche über Bankgeschäfte ist kriminell, die echte Geldwäsche mit Wasser und Seife wäre eigentlich dringend erforderlich: Eine Studie der Universität Ballarat in Australien zeigt, dass ein Grippevirus auch nach bis zu 17 Tagen auf einem Geldschein noch immer aktiv ist. Hinzu kommen Bakterien, Überreste von Drogen und andere Rückstände – insgesamt haben die Forscher bis zu 25.000 verschiedene Erreger auf einem Geldschein identifiziert. Die gute Nachricht: In den allermeisten Fällen sind diese jedoch absolut harmlos. Dennoch empfiehlt es sich, sich nach einer Barzahlung sorgfältig die Hände zu waschen.
  7. Einkommensteuer
    Ebenfalls nicht gefährlich, dennoch unangenehm ist die Einkommensteuer – eine Erfindung der Briten. Angesichts des Krieges gegen Napoleon und einer drohenden Invasion über den Ärmelkanal musste der britische Premierminister William Pitt eine schnelle Möglichkeit finden, die leeren Staatskassen schnell zu füllen. Eine Besteuerung des Grundbesitzes wurde zuvor ebenso abgelehnt wie die Einführung der Mehrwertsteuer. Stattdessen einigte man sich 1799 auf eine Einkommensteuer in Höhe von zehn Prozent auf Einkommen von mehr als 60 Pfund. Für ganz Großbritannien mit Ausnahme Irlands und auf vorläufiger Basis!
  8. Millionäre statt Myriadisten
    Etwa 500 Jahre früher war die Geburtsstunde der Millionäre, zumindest entstand der Begriff „Million“ um das Jahr 1300. Bis dahin hätte man diese Gruppe Myriadisten nennen müssen, nach dem griechischen Wort für 10.000, einem bis dato gängigen Synonym für die größtmögliche Zahl quantifizierbarer Dinge.
  9. Es geht auch ohne Bargeld – seit mehr als 100 Jahren
    Die Idee der Kreditkarte stammt ursprünglich aus den Vereinigten Staaten, wo es bereits seit 1894 Kreditkarten gibt. Die ersten Kundenkreditkarten (Kreditkäufe ausschließlich bei dem Unternehmen, das sie ausgegeben hat) wurden von Hotels an gute Gäste ausgegeben. Es folgten Mineralölkonzerne, Kaufhausgesellschaften, Restaurants und Fluglinien. Die „echten“ Kreditkarten stammen ebenfalls aus den USA. Die erste Universalkreditkarte war die des Diners Club, die von Clubmitgliedern in New Yorker Restaurants eingesetzt wurde. Kredit- und Debitkarten sind heute so weit verbreitet, dass am 8. März dieses Jahres das Kartenzahlungsvolumen erstmals das von Barzahlungen überstieg. Heute schützt FICO mit seinen Lösungen mehr als 2,5 Milliarden aktive Zahlungskarten weltweit.
  10. Und wenn nicht, hilft der Geldautomat!
    Der erste Geldautomat, an dem Menschen auch außerhalb der Banköffnungszeiten Geld abheben konnten, wurde 1967 in der Nähe von London aufgestellt. Was heute an weltweit mehr als zwei Millionen Geldautomaten absolut alltäglich ist, war damals ein riskantes Unterfangen: Statt einer Chipkarte mussten Bankkunden radioaktive Schecks in den Automaten einführen, um ihr Bargeld zu erhalten.

Heute schützen Big Data-Analytiklösungen Bankkunden in Echtzeit vor betrügerischen Transaktionen an Geldautomaten und Zahlungsterminals. Gegen eine simple Urform des Betrugs wären aber auch diese neuen Systeme machtlos: Findige Fälscher haben die Ränder von Münzen mit feinen Klingen „abrasiert“, um sich so kleine Mengen Edelmetall zu sichern. Ginge es nach den Vorschlägen des Wirtschaftsexperten Peter Bofinger, hätten solche Betrugsformen bald ausgedient: Er plädiert für die flächendeckende Abschaffung von Bargeld. Das gäbe es dann, wie das Maple Leaf, nur noch im Museum.

Über FICO
FICO (NYSE: FICO), gegründet 1956, ist ein führender Anbieter von Predictive Analytics und Softwarelösungen für Entscheidungsmanagement. Das Büro in Deutschland wurde im April 2010 eröffnet. FICO nutzt Big Data und ausgereifte mathematische Algorithmen zur Erstellung hochwertiger Prognosen zum Kundenverhalten. Diese haben sich beispielsweise im Risikomanagement der Finanzindustrie fest etabliert. In mehr als 90 Ländern vertrauen Kunden aus verschiedenen Branchen auf FICO, wenn es darum geht, bessere Entscheidungen zu treffen, um die Rentabilität und die Kundenbindung zu steigern, Betrugsfälle und Kreditverluste zu verringern, regulatorische Vorgaben zu erfüllen, die Produktionsplanung und die Logistik zu optimieren und schnell Marktanteile aufzubauen. Die Lösungen integrieren Open-Source-Standards und sind sowohl als Installation vor Ort als auch in der Cloud verfügbar. Seit Januar 2015 gehört die TONBELLER AG – einer der führenden Anbieter von integrierten IT-Lösungen für Governance, Risk und Compliance (GRC) – zu FICO. Das Unternehmen entwickelt und implementiert auf Basis der Siron® Produktfamilie Lösungen zur Bekämpfung von Finanz- und Wirtschaftskriminalität, für das Risikomanagement sowie für Monitoring, Analyse und Reporting.

Weitere Informationen sind erhältlich unter: www.fico.com und www.tonbeller.com

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